FDP Kreisverband Pinneberg

Förderrichtlinie zur Förderung von Frauenfacheinrichtungen

Dazu erklärt die Abgeordnete des Wahlkreises Pinneberg Annabell Krämer
https://www.annabellkraemer.de/

Am 17. Dezember 2018 wurde die Förderrichtlinie zur Förderung von Frauenfacheinrichtungen veröffentlicht. Das Land stellt damit Mittel aus dem Sondervermögen-IMPULS für Neubau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in allen 16 Frauenhäusern in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Dazu erkläre ich als Abgeordnete des Wahlkreises Pinneberg:

„Leider ist Gewalt gegen Frauen und ihren Kindern auch im 21. Jahrhundert ein Problem unserer Gesellschaft. Wir Freie Demokraten verurteilen dies ausdrücklich. Aus diesem Grund ist es uns eine Verpflichtung, Frauen in Not Hilfe und Schutz anzubieten. Unser Rechtsstaat hat jeden Bürger vor Gewalt zu schützen!

Uns ist bewusst, dass Frauenhäuser mit einer Auslastung von mehr als 95 Prozent an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Insbesondere in den 3 Frauenhäusern in unserem Kreis Pinneberg spüren wir dieses deutlich.

Deshalb haben wir Freie Demokraten uns für eine Unterstützung der Frauenhäuser eingesetzt und gemeinsam mit unseren Jamaika-Partnern entschieden, dass wir zusätzliche Mittel für die 16 Frauenhäuser im Land bereitstellen, damit diese Neubau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchführen können.

Die Förderrichtlinie wurde endlich im Amtsblatt veröffentlicht. Damit auch das Elmshorner Frauenhaus von den Geldern profitieren kann, bitte ich darum, zügig Landesmittel zu beantragen.

Gefördert werden können Investitionen von mehr als 10.000 Euro. Sofern eine Maßnahme allein nach dieser Richtlinie gefördert wird, kann die Zuwendung bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.

Frauenhäuser übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Diese Arbeit muss auch in Zukunft sichergestellt werden. Neben der Förderung von Neubau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen hat das Land zudem die Zahl der Frauenhausplätze in den 16 Frauenhäusern des Lands um 30 weitere erhöht. Pro Frauenhaus können zwei neue Plätze
geschaffen werden, die Finanzierung liegt je zur Hälfte beim Land und bei den Kommunen.“
Annabell Krämer